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50 Jahre „Immer Ärger mit den Jungs aus der Westkurve“

Vor einem halben Jahrhundert strahlte der WDR erstmals eine Reportage aus, die heute in Fankreisen absoluten Kultcharakter genießt. „Immer Ärger mit den Jungs aus der Westkurve“ heißt der bekannte Film von 1976, wenn auch die Dreharbeiten schon 1975 stattfanden. Anlass genug, Hintergründen auf die Spur zu gehen und sich mit der ein oder anderen Person aus der Reportage zu unterhalten.

Vor einem halben Jahrhundert strahlte der WDR erstmals eine Reportage aus, die heute in Fankreisen absoluten Kultcharakter genießt. „Immer Ärger mit den Jungs aus der Westkurve“ heißt der bekannte Film von 1976, wenn auch die Dreharbeiten schon 1975 stattfanden. Anlass genug, Hintergründen auf die Spur zu gehen und sich mit der ein oder anderen Person aus der Reportage zu unterhalten.

In der Eingangssequenz leitet der dröge Moderator mit dem Europapokalfinale von 1975 in Paris ein, wo Leeds United dem FC Bayern München unterlag. Die Engländer schlugen daraufhin alles kurz und klein, was ihnen zwischen die Finger kam. Straßen und Läden wurde demoliert. Das Stadion sei einer Renovierung bedürftig gewesen. Gewalt und Vandalismus seien das Thema der Sendung. Nach 54 Sekunden geht es dann nur noch um Rot-Weiss Essen und seine Fans.

Verschiedene Personen werden auf dem Vorplatz des Georg-Melches-Stadions interviewt. Zunächst ein gut gekleideter Herr fortgeschrittenen Alters (ab 2:20), der in einer Zeit groß geworden sein muss, als Fans noch Schlachtenbummler hießen. „Ich lauf hier über 40 Jahre hin“, unterstreicht der gute Mann seine langjährige Verbundenheit zum Verein. Ein Satz, der auch heute noch oft zu hören ist. Damals wie heute bleibt unklar, ob die alten Hasen damit die eigene Expertise bezeugen möchten oder nur erklären wollen, was der Verein aus einem gemacht hat. Der Mann mit Rollkragen und Hut läuft also seit 1936 zur Hafenstraße, hat mindestens einen Weltkrieg überlebt und berichtet wehmütig, dass er Karl Hein, Jupp Derks und Theo Giebels noch spielen sehen hat. Die legendäre Essener Läuferreihe. Aus einer Zeit, in der noch mit schottischer Furche (2-3-5) gespielt wurde.

Man möchte gerne mit dem Herrn an einem Tisch sitzen und sich bei einem Stauder stundenlang aus diesen fernen Zeiten erzählen lassen. Doch der Mann ist in Rage. Er schämt sich für die erlebnisorientierten Jugendlichen, die sich an Ort und Stelle gleich rechtfertigen: „Ker, wenn wir na‘ Schalke gehen, dann kriegen wa die Hucke voll! Und wat is, wenn die hier runna kommen? Dann kriegen se auch die Hucke voll!“ Andere fordern die Staatsanwaltschaft (ab 4:07) oder wollen eine Mauer um die Westkurve ziehen. Mit Sehschlitzen (ab 11:03). Die Fronten sind verhärtet.

Die differenziertesten Aussagen liefert der jüngste Befragte (ab 4:46), dem zwar bekannt ist, dass an der Hafenstraße „alle nur’n Arsch gehauen“ bekommen, aber nur ein kleiner Teil der Westkurve rote Linien missachtet und z.B. Flaschen auf den Platz wirft. Der Teenager war bis vor wenigen Jahren noch – bekannt unter dem Spitznamen „Chabumm“ – regelmäßig im Stadion anzutreffen. Leider ist die letzte Begegnung schon sehr lange her. Ein Kontakt für ein Gespräch konnte daher nicht hergestellt werden. Möge es ihm gut gehen.

Ein aufgebrachter Fahnenträger (ab 5:27) berichtet in eigenen Worten, dass die Gewalt beim Fußball allerdings kein Essener Phänomen ist. „Dicke Augen“ gibt es auch in Bochum und München.

Lothar Dohr, 15 Jahre alt, Oberlippenbart

Nach knapp 6 Minuten wird erstmals aus einer Lokalität mit markanten Tapeten gesendet. Ist das ein Kiwi-Muster? Hier zeigt sich der junge Lothar Dohr, der über Jahrzehnte den Schreck vom Niederrhein an der Hafenstraße intonierte. 15 Jahre alt. Schnauzbartträger. Hobbies: Saufen, Pommesbude, Leute verarschen. Auch Fahnenklau und Raufereien waren schon damals ein Thema beim Fußball: „Wenn man nüchtern ist, macht man das vielleicht nicht, weil man dann schicker ist. […] Da kommt man sich vielleicht groß vor, wenn man vom Gegner ne‘ Fahne geklaut hat und wat auf die Schnauze gekloppt hat. Vor allem, wenn et Blau-Weiß is‘.“ So die unbekümmerten Worte eines Jugendlichen vor 50 Jahren.

Lothar war kein Kind von Traurigkeit, aber hatte den Rahmen der üblichen Katz-und-Maus-Spiele seinerzeit nie überschritten. Doch über den personifizierten Schreck vom Niederrhein, Preisträger der Georg-Melches-Verdienstmedaille und langjährigen Fanbeauftragten sind viele Geschichten bereits erzählt. Interessanter ist daher sein Draht zu dem blonden Mädel, das schon in den Interviews vorm Stadion (ab 5:10) ihre moderate Meinung kundtut und später mit am Tisch sitzt. Beide sind bis heute befreundet.

Der WDR bringt „ernsthafte“ und „natürliche“ Fußballfans an einen Tisch

Im weiteren Verlauf der Reportage kommen junge Menschen zu Wort, die sich über die mangelhaften Möglichkeiten für die Jugend beschweren: „Altersheime und so ‘ne Scherze da bauen se da. […] Anstatt se da mal ne Diskothek bauen oder so’ne Jugendheim und so.“

Das Fandasein kanalisiert diesen Frust, so der Eindruck. Der Stadionbesuch als Ventil am Wochenende, so wie es der unvergessene Frank „Mono“ Malz schon 1989 in seinem Song „Dir RWE“ besungen.

„Später erkannte ich das Wichtige daran, dass man einmal in der Woche ein paar Faxen machen kann. Raus aus dem Alltag ins Hafengebiet, mit dem grölenden Tross, der zum Stadion zieht.“

Der WDR bringt die RWE-Fans an einen Tisch und unternimmt eine interessante Einordnung (ab 11:40). Der Moderator spricht etwas tendenziös von Vertretern der „ernsthaften Fußballfans“, die ihre Sitzplätze auf der Tribüne haben und „natürlichen Fußballfans“, die es mit den billigen Kurvenplätzen vorliebnehmen müssen.

Es entwickelt sich eine lebhafte Diskussionsrunde. Die verschiedenen Charaktere liefern interessante Ansichten aus dem Fandasein der 70er Jahre. Es geht um Anführer, Aggressionen und Argwohn gegenüber dem Fanclub. Um Fußballrocker, Fanfreundschaften, Randale und Denunziantentum. Thematisiert wird natürlich auch der Messerwurf auf Sepp Maier von 1971, der auch fünf Jahre später noch den Ruf des Vereins prägte.

Tina Stasch, die Ruhrpottschnauze

Am Tisch – rechts vom WDR-Moderator – sitzt auch Tina Stasch (geb. Kolling). Tina ist heute 65 Jahre alt und das beste Beispiel dafür, wie man ein Leben lang zu seinem Verein stehen kann, ohne einen Funken an Leidenschaft zu verlieren.

Tina war Mitte der 60er erstmals im Stadion. Ihr Vater war zwar Schalker, aber wer in unmittelbarer Nähe zur Hafenstraße lebt, kommt an RWE nicht vorbei. Noch heute wohnt sie fußläufig vom Stadion entfernt. Die Wohnung ist komplett in den Vereinsfarben eingerichtet, im Garten weht eine RWE-Fahne und der kleine Partykeller gleicht einem RWE-Museum. Groß verändert hat Tina sich in den letzten 50 Jahren nicht. Dieselbe Ruhrpottschnauze mit herzensguter Seele. Immer noch knallblond. Nur das Knie und die Tattoos sind neu. Am Bein prangt das Vereinslogo. Auf dem Arm steht „Nur der RWE“. Auch die kindliche Aufregung ist geblieben: Wenn RWE spielt, kann Tina vor und nach dem Spiel nichts essen und nichts trinken. Letzteres fällt den meisten im Stadion ja umso einfacher, aber Tina spricht nicht von alkoholhaltigen Getränken. Die hat sie noch nie großartig angerührt.

Ihren Lebensunterhalt hat sie einst als Kürschnerin verdient. Die Verarbeitung von Tierfellen war Tinas Handwerk. Ihre Leidenschaft aber heißt Rot-Weiss Essen. Die Treue spiegelt sich auch in ihrer Ehe wider. Die Mutter von zwei Kindern – Mike und Heinzi sind beide RWE-Fans, ohne je eine Wahl gehabt zu haben – ist seit über 45 Jahren verheiratet. Im Stadion leben Ehemann Frank und Tina allerdings getrennt, seitdem Frank, ebenfalls mit Knieproblemen, die Haupttribüne bevorzugt. Tina hingegen ist ein Kind der Kurve. Stehplatz. Westtribüne. Dauerkarte. Das ganze Programm. Bis heute.

Detlef Lange, der Torjäger

Rechts von Tina sitzt Detlef Lange. Schwarze Haarpracht, markante Augenbrauen, blaues Jeanshemd mit Blumen. Damals 17 Jahre alt, ebenfalls Schnauzbartträger. Der Bergeborbecker hatte es aus fußballerischer Sicht familiär etwas einfacher als Tina. Sein Vater und sein Onkel waren als Ordner bei RWE im Einsatz. Seine Tante als Kassiererin. So konnte Detlef schon 1963 als junger Knabe am Spielfeldrand sein erstes Spiel verfolgen.

Kein Wunder also, dass Detlef sich später ebenfalls bei RWE engagierte. Zunächst verkaufte er hinter der Haupttribüne die kurze fuffzehn, später Fanclub-Klamotten aus dem eigenen Auto. Unter der Woche hing er Spieltagsplakate auf. Tätigkeiten eines einfachen Fans, wie es damals hieß.

In der Fanclubmannschaft von RWE machte Detlef sich einen Namen als Torjäger. 1980 gab es ein wahnsinniges 15:4 gegen die Fanclubmannschaft von Preußen Münster. Alleine in dieser Begegnung konnte er sagenhafte zehn Treffer beisteuern. Zwischen 1979 und 1983 konnte die Truppe dreimal die Westdeutsche Fanclub-Meisterschaft und dreimal den Pokal gewinnen. Höhepunkt war 1984 der Gewinn der europäischen Hallenmeisterschaft beim LASK in Österreich.

150 DM und ein paar Spesen

Die Reportage sei nie ein großes Thema gewesen. Nur auf der Arbeit gab es einen Rüffel, weil er als Karosseriebauer im Fernsehen vorgestellt wurde, aber seinerzeit noch ein Lehrling war. Nach der Lehre folgte die Bundeswehr, wo Detlef als Kraftfahrer, u.a. für Waffentransporte, tätig war. Auf Auswärtsspiele in Berlin musste er in dieser Zeit verzichten, da die geteilte Stadt für ihn nur mit dem Flugzeug erreichbar war.

An der Hafenstraße war sein Stammplatz in der Mitte der Westkurve. Die Szenen am Geländer (ab 6:55) während des Spiels wurden allerdings für die Kameras an anderer Stelle, direkt über dem Tunnel, gedreht, um die Protagonisten gut in Szene setzen zu können. Es gab immerhin 150 DM und ein paar Spesen für die 3-4 Drehtage, so Detlefs Erinnerungen. Da wurde über manche Regieanweisung und die provisorische Maske in der Kneipe hinweggesehen.

Heute ist Detlef 68 Jahre alt und lebt in Dorsten. Aus gesundheitlichen Gründen schafft er es nur noch selten an die Hafenstraße. Die Spiele und das Geschehen rund um den Verein verfolgt er aber noch immer. Die Vereinsliebe hat er auch seinem Sohn in die Wiege gelegt, der laut Detlef, wie er stolz erzählt, in der C-Jugend mit Mesut Özil bei RWE zusammen gespielt habe.

„Dann krisse ein vorm Appel!“

Zurück zur Reportage. Detlef und allem voran sein unbekannter Sitznachbar im roten Shirt, diskutieren angeregt über Gewalt beim Fußball (ab 20:10). Der Moderator fordert die Einberufung einer „Gipfelkonferenz aller Anführer der Bundesligafans“, die sich scheinbar auch klar benennen lassen: „Bei Duisburg da isset zum Beispiel der Riese, bei Schalke da isset der Hennes.“

Es entwickeln sich großartige Dialoge, die auch heute noch eine sachgemäße Einordnung des Verhältnisses zwischen RWE und dem FC Schalke 04 liefern. Dazu führt der schlacksige Unbekannte mit „Lippens RWE“-Shirt aus: „Wenn ich jetzt dahingehe. Ich hab‘ ein Rot-Weiss-Trikot an und geh‘ da in die Nordkurve und so und sach zu dem Hennes so ‚Wie is dat mit Freundschaft oder wat?‘ – Dann krisse ein vorm Appel! Weil Schalke und Essen, dat is der größte Hass.“

Die junge Tina kann das nur bestätigen: „Wenn die Rot-Weiss sehen, dann sehen die Rot.“

Der Moderator interessiert sich für die 10-12 Essener Anführer, von denen die Rede ist. Doch niemand möchte Namen nennen oder Hintergründe preisgeben. Im persönlichen Gespräch berichtet Detlef von den bekannten Leuten jener Zeit, die Namen wie Sheriff, Morschi oder Lappes („…haut allen vor den Kappes“) trugen. Auf die Frage des Moderators, wie diese Anführer auserkoren worden sind, gibt es nur ein Grinsen von den Jugendlichen. Auch 50 Jahre später muss Detlef grinsen, klopft sich dabei aber auf den Bizeps.

In den 70er Jahren entwickeln sich neue Strömungen in der Fankultur. Erste Fanclubs gründen sich, wie die Crazy Boys im Jahr 1978. Bekanntheit erlangte die Zaunfahne der Crazy Boys bei einer Vielzahl an Länderspielen, wo diese oft sehr präsent hing. In der Anfangszeit war der Name Programm. Für andere allerdings waren die Crazy Boys nicht verrückt genug, so dass sich zwei Jahre später die Essener Löwen abspalteten und sich auf die eigene Art einen Namen in Deutschland machten.

Der 1. Rot-Weiss Fanclub Essen e.V. von 1974

Ein weiteres Gesprächsthema ist der Fanclub (ab 27:07). Die Rede ist vom Fanclub „Rote Teufel“, der am 23. November 1974 auf der Rückreise von einem 2:2-Auswärtsspiel beim FC Bayern München gegründet wurde. Später ging der 1. Rot-Weiss Fanclub Essen e.V., am 27. September 1979 ins Vereinsregister eingetragen, aus den „Roten Teufeln“ hervor. Gründungsmitglieder waren Lothar Dohr, Helma Wiche und die Familie Dames. Karl-Heinz, Helga und Sohnemann Wolfgang. So berichten es Lothar Dohr selbst und Detlev Jaritz, der über zwei Jahrzehnte den Vorsitz des Fanclubs innehatte.

Die Jungs am Tisch reklamieren, dass sie die eigentlichen Gründer des Fanclubs gewesen seien. Die geplante Auswärtsfahrt nach München ließ sich jedoch nicht durchführen, weil noch niemand volljährig war. Frau Dames sprang ein, verkündete allerdings zwei Tage später dann die eigene Präsidentschaft, monieren die Jugendlichen. Der Wortführer packt heftigere Anschuldigungen aus: Alles nur Geldmacherei für die eigene Tasche! An der Stelle mischt sich Tina wieder ein und verweist auf die guten Absichten des Fanclubs. Detlef Lange kennt die Geschichten, kann aber auch nichts weiter zur Aufklärung beitragen. Letztlich waren alle froh, dass sich mit der Familie Dames jemand um die Busreisen gekümmert hat. Mit der Eintragung ins Vereinsregister wurden Transparenz und Professionalität wieder großgeschrieben.

Von der Vereinsführung – wozu auch der am Tisch sitzende Dr. Manfred Bader gehört – wird der Fanclub, der damals ein Stück weit Interessengemeinschaft aller RWE-Fans ist, eher belächelt: „Und zwar deshalb belächelt, weil es einfache Leute sind, die sich nicht so gut ausdrücken können. […] Leute, die ein bisschen rumschreien und vielleicht leicht behämmert sind, […] die für einfache Arbeiten benötigt werden.“ Worte, die heute für einen Aufschrei sorgen würden.

Versöhnliche Bilder zum Ende

Am Ende (ab 33:15) gibt es versöhnliche Bilder: Detlef und der andere Jugendliche zünden sich mit Präsidiumsmitglied Dr. Manfred Bader gemeinsam eine Fluppe an. Mit der Friedenspfeife zwischen den Fingern zieht Detlef noch einen Vergleich zu den Bayern und bringt ganz simpel auf den Punkt, wieso es schöner ist, Fan von RWE zu sein: „Wenn wir gewinnen, sind wir wirklich glücklich. Dann trinken wir uns einen.“ – „Aber ihr trinkt euch doch schon vorher einen!“ entgegnet einer der „ernsthaften Fans“ trocken.

Für Dr. Manfred Bader war es damals mit dem Frieden schnell wieder vorüber. Im Januar 1976 enthob der Verwaltungsrat ihn kraft seines Amtes aller Ämter innerhalb des Vereins (vgl. Kurze Fuffzehn #9 1975/76). Ungereimtheiten beim Stadionausbau, womöglich auch für die eigene Tasche, führten zu einem Vertrauensbruch.

Wieder Ärger mit den Jungs von der Westtribüne

„Immer Ärger mit den Jungs aus der Westkurve“ bleibt auch 50 Jahre nach der Ausstrahlung ein heißer Streifen, den man sich nicht oft genug ansehen kann. Der Titel hat Kultcharakter erreicht, ziert Schals auf der Westtribüne. Im Jahr 2013, kurz nach Eröffnung der Westtribüne, war eine Abwandlung des Titels sogar das zentrale Element einer Choreographie: „Wieder Ärger mit den Jungs von der Westtribüne“

So stumpf manche Wortbeiträge auch erscheinen, so wertvoll sind diese Aufnahmen als Zeugnisse ihrer Zeit. Die Intensität, mit der die ruhrdeutsche Mundart noch gesprochen wird, bereitet große Freude. Genauso wie die Entdeckung der vielen Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeit im Leben junger Fußballfans von damals und heute.

Wer weitere Personen aus der Reportage kennt, mehr Hintergründe zu den bisherigen Recherchen beisteuern kann oder noch andere Bild-/Videoaufnahmen aus alten Zeiten an der Hafenstraße zur Verfügung stellen kann, darf sich gerne an [email protected] wenden.