Dramatik pur bis zum Schluss
Die abgelaufene Spielzeit kam in mancher Hinsicht nicht an die Vorsaison heran. Etwa 400.000 Zuschauers weniger passierten die Stadiontore. Die Vier-Millionen-Marke wurde dieses Mal nicht geknackt. Es fehlten eben zwei Zuschauerdinos – Dresden und Bielefeld – die vom Besuch in Duisburg nicht hinreichend genug ersetzt werden konnten. Immerhin konnte RWE seinen Besuch steigern. Über 17.000 pro Spiel wurden angeblich zuletzt in den Bundesligaspielzeiten der 70er Jahre erreicht.
Es wurde fairer gespielt. Es gab deutlich weniger gelbe und gelbrote Karten. Dem steht eine Steigerung bei den Elfmetern entgegen. Daran waren unsere rot-weissen Jungens nicht unbeteiligt. 14 von 15 Elfer gegen uns wurden verwandelt.
Positiv: Es fielen 116 Tore mehr. Konsequenzen: Die Anzahl der Spiele, in denen beide beteiligten Mannschaften nicht mehr als 2 Tore erzielten, sank von 66% der ganzen letzten Jahre auf 58%. Es wurden höhere Spielergebnisse erzielt, was die erfolgreiche Teilnahme an Tippspielen erschwerte. Mit torarmen Spielen Tipptreffer zu erzielen ist halt doch etwas einfacher.
Fazit: Es war eine spannende und nervenaufreibende Saison. Die Abstiegsfrage und die Meisterschaft des VfL Osnabrück klärte sich zwar schon recht frühzeitig. Doch dass sich am letzten Spieltag noch vier Mannschaften Hoffnungen auf einen Aufstieg machen konnten, war schon dramatisch. Der Essener Torschrei der letzten Spielminuten in Ulm klingt immer noch in den Ohren.
Doch lest die Einzelheiten selbst …
Die Saison
Meister: VfL Osnabrück
Mitaufsteiger: Energie Cottbus
Relegationsplatz: Rot-Weiss Essen
Abstiegsplätze: TSV Havelse, Erzgebirge Aue, SSV Ulm 1846, 1. FC Schweinfurt 05
Heimsiege: 174
Unentschieden: 87
Auswärtssiege: 119
Tore: 1.219
des Gastgebers: 668
des Gastes: 551
Tore pro Spiel: 3,21
Häufigstes Ergebnis: 1-1 (41-mal)
Zahl der Spiele, in denen keine der beiden beteiligten Mannschaften mehr als zwei Tore schoss: 220 von 380 = 57,9 %
Torreichste Spiele: 6 Partien mit jeweils 8 Toren –
3x 3-5 (Ulm – Osnabrück, Ingolstadt – Aue, Aue – Hoffenheim II) –
2x 5-3 (Cottbus – Rot-Weiss Essen, Rostock – Stuttgart II) –
1x 2-6 (Havelse – Ingolstadt)
Höchste Heimsiege: 4x 6-1 (Mannheim – Rot-Weiss Essen, Wiesbaden – Meiderich, Stuttgart II – Rot-Weiss Essen, Aachen – Havelse)
Höchste Auswärtssiege: 2x 0-5 (Ulm – Rostock, Havelse – München 1860)
Die meisten Tore fielen am … : letzten Spieltag (46)
Die wenigsten Tore fielen am … : 1. und am 27. Spieltag (je 23)
Gesamtzuschauerzahl: 3.972.062 (Vorjahr 4.386.417)
Zuschauerschnitt pro Spiel: 10.452 (Vorjahr 11.543)
Ausverkaufte Spiele: 40 (darunter 19 von 1860, 4 RWE-Heimspiele und 3 RWE-Auswärtsspiele)
Gelbe Karten: 1.813
Gelbrote Karten: 35
Rote Karten: 38
Verwandelte Elfmeter: 84
Verschossene Elfmeter: 24
Eigentore: 28
Die Liga (Tabellen)
Die gesamte Saison:
Die meisten Punkte: VfL Osnabrück (80)
Die meisten Siege: VfL Osnabrück (24)
Die meisten Unentschieden: 1. FC Saarbrücken (14)
Die meisten Niederlagen: 1. FC Schweinfurt 05 (27)
Die meisten Tore: SC Verl (82)
Die meisten Gegentore: TSV Havelse (89)
Die beste Tordifferenz: SC Verl (34)
Die erste Halbzeit:
Die meisten Punkte: SC Verl, Alemannia Aachen, Energie Cottbus (je 67)
Die meisten Siege: Alemannia Aachen (19)
Die meisten Unentschieden: VfB Stuttgart II (18)
Die meisten Niederlagen: TSV Havelse (20)
Die meisten Tore: Alemannia Aachen,SC Verl (je 37)
Die meisten Gegentore: 1. FC Schweinfurt 05 (38)
Die beste Tordifferenz: SC Verl (19)
Die zweite Halbzeit:
Die meisten Punkte: VfL Osnabrück (72)
Die meisten Siege: VfL Osnabrück (19)
Die meisten Unentschieden: Meidericher SV (20)
Die meisten Niederlagen: 1. FC Schweinfurt 05 (21)
Die meisten Tore: Rot-Weiss Essen (46)
Die meisten Gegentore: TSV Havelse (53)
Die beste Tordifferenz: VFL Osnabrück (24)
Heimspiele:
Die meisten Punkte: Meidericher SV (47)
Die meisten Siege: Meidericher SV (14)
Die meisten Unentschieden: Erzgebirge Aue (8)
Die meisten Niederlagen: SSV Ulm (12)
Die meisten Tore: SC Verl (50)
Die meisten Gegentore: TSV Havelse (39)
Die beste Tordifferenz: SC Verl (32)
Auswärtsspiele:
Die meisten Punkte: VfL Osnabrück (42)
Die meisten Siege: VfL Osnabrück (13)
Die meisten Unentschieden: Hansa Rostock (8)
Die meisten Niederlagen: 1. FC Schweinfurt 05 (16)
Die meisten Tore: Alemannia Aachen (41)
Die meisten Gegentore: TSV Havelse und Schweinfurt 05 (je 50)
Die beste Tordifferenz: Hansa Rostock (16)
Hinrunde:
Die meisten Punkte: Energie Cottbus (36)
Die meisten Siege: Energie Cottbus (11)
Die meisten Unentschieden: SC Verl, Hansa Rostock (je 8)
Die meisten Niederlagen: 1. FC Schweinfurt 05 (17)
Die meisten Tore: SC Verl (44)
Die meisten Gegentore: 1. FC Schweinfurt 05 (50)
Die beste Tordifferenz: SC Verl (18)
Rückrunde:
Die meisten Punkte: VfL Osnabrück (48)
Die meisten Siege: VfL Osnabrück (15)
Die meisten Unentschieden: TSV 1860 München (8)
Die meisten Niederlagen: TSG Hoffenheim II (13)
Die meisten Tore: Alemannia Aachen (48)
Die meisten Gegentore: TSV Havelse (49)
Die beste Tordifferenz: VfL Osnabrück (27)
Zuschauer
Der beste Zuschauerschnitt zuhause: Hansa Rostock (24.988), Platz 4: Rot-Weiss Essen (17.319)
Der beste Zuschauerschnitt auswärts: TSV 1860 München (12.835), Platz 4: Rot-Weiss Essen (11.251)
Partien mit einem Besuch über dem Zuschauerschnitt der Liga: 171 von 380 = 45%
Zahl der Mannschaften mit einem Besucherschnitt über dem Durchschnitt der Liga:
daheim: 9 Mannschaften (u.a. Rot-Weiss Essen)
auswärts: 6 Mannschaften (u.a. Rot-Weiss Essen)
Zahl der Mannschaften mit einem schlechteren Besucherschnitt daheim, als auswärts:
9 Mannschaften
Zahl der Mannschaften mit einem schlechteren Besucherschnitt daheim, als RWE auswärts: 9 Mannschaften.
Zahl der Mannschaften mit einem schlechteren Besucherschnitt daheim, als das schlechteste Team des Auswärtsrankings (Erzgebirge Aue – 9.543): 10 Mannschaften, darunter Erzgebirge Aue selbst.
Spanne zwischen dem besten und dem schlechtesten Besucherschnitt:
Heimspiele: 24.988 (Hansa) – 1.598 (Hoffenheim II) = 23.390
Auswärtsspiele: 12.835 (1860) – 9.543 (Aue) = 3.292
Rangliste der Zuschauerzahlen der Spiele:
Platz 1: Alemannia Aachen – Meidericher SV (30.894)
Platz 7: Alemannia Aachen – Rot-Weiss Essen (27.862)
Platz 53: Rot-Weiss Essen – SC Verl (je 19.517)
Platz 379/380: VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden und VfB Stuttgart II – STSV Havelse (je 300)
Fairness etc.
Das fairste Team: VfL Osnabrück (80)
(gelb 1 Punkt / gelb-rot 3 Punkte / rot 5 Punkte)
Das unfairste Team: SV Waldhof Mannheim (143)
Die meisten gelben Karten: 1. FC Schweinfurt 05 (114)
Die meisten gelbroten Karten: SV Waldhof Mannheim (5)
Die meisten roten Karten: SV Waldhof Mannheim (6)
Die meisten verwandelten Elfer: Alemannia Aachen, Energie Cottbus (je 10)
Die meisten versemmelten Elfer: SV Wehen Wiesbaden (5)
Die meisten kassierten Elfer: Rot-Weiss Essen (14)
Die meisten abgewehrten Elfer: Hansa Rostock, Viktoria Köln, Jahn Regensburg (je 3)
Die meisten Eigentore: 1. FC Schweinfurt 05 (5)
Die meisten Eigentore schossen die Gegner von …: FC Hansa Rostock (5)
Unsere Mannschaft
Höchste Heimsiege: 4 – 1 gegen TSV Havelse und FC Ingolstadt
Höchste Heimniederlage: 2 – 3 gegen Alemannia Aachen und Energie Cottbus
Höchster Auswärtssieg: 4 – 2 bei TSG Hoffenheim II
Höchste Auswärtsniederlagen: 1 – 6 bei SV Waldhof Mannheim und VfB Stuttgart II
Häufigstes Ergebnis: 1 – 1 (7-mal)
Zuschauerzuspruch:
gesamt: 329.062
im Schnitt: 17.319
8,28% pilgerten zur Hafenstraße
13,67% besuchten ein Spiel mit RWE Beteiligung
Bestbesuchte Spiele:
zuhause: 19.517 gegen SC Verl
auswärts: 27.862 bei Alemannia Aachen
Unsere Jungs
Die meisten Einsätze: Jose Enrique Rios Alonso, Torben Müsel, Marvin Obuz (je 37)
Die meisten Einwechslungen: Marvin Obuz (24)
Die meisten Auswechslungen: Ramien Safi (24)
Die meisten Spielminuten: Jose Enrique Rios Alonso (3.285)
Die meisten Tore: Marek Janssen (14)
Die meisten Vorlagen: Kaito Mizuta (12)
Die meisten Match-Winning-Goals: Marek Janssen (5)
Das meisten Eigentore: Michael Schultz (2)
Die meisten verwandelten Elfer: Ahmet Arslan (3)
Versemmelte Elfer: Ahmet Arslan (1)
Die meisten Scorerpunkte: Kaito Mizuta (21)
Die meisten gelben Karten: Klaus Gjasulla (10)
Die meisten gelbroten Karten: keine
Die meisten roten Karten: Klaus Gjasulla, Jannik Hofman, Tom Moustier (je 1)
Der unfairste Spieler: Klaus Gjasulla (15 Punkte)
