30.03.2010

Rot-Weiss Essen - SV Eintracht Trier


Die zwei Gesichter

Zwei Gesichter präsentierte uns die Mannschaft, seit sie aus der Winterpause gekommen ist. Die Ergebnisse lassen keine Euphorie aufkommen, aber zwölf Punkte aus sieben Spielen ist schon mehr zählbares, als es über weite Strecken der Hinrunde der Fall war. Die letzten beiden Auftritte gegen Worms und in Elversberg waren allerdings ein Rückfall in schlimmste Zeiten, denn es passte so Recht gar nichts mehr. Gerade offensiv drückt der Schuh, so gab es in Elversberg nicht eine zwingende Torchance. Mit Eintracht Trier kommt allerdings ein Team, dass im Moment so richtig in der Krise ist.

Viel zu Jubeln für Rot-Weiss gabs beim 4:0 in TrierIn der Hinrunde war die Eintracht noch das Team der Stunde. Die Mannschaft von Mario Basler spielte ganz oben um Platz Eins mit, doch der Absturz der folgte reichte lang und seit der letzten Woche ist Trier auf dem drittletzten Tabellenplatz, der den Abstieg bedeuten würde. Nach der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf II wurde Basler entlassen und Reinhold Breu übernahm, der Erfolg blieb aber aus. Mit der Niederlage gegen Bayer Leverkusen ist der Gau perfekt und der Trierer Anhang rebelliert.

Trainer Breu muss in Essen außerdem noch auf Stammspieler Andy Rakic verzichten, der nach einem üblen Foul gegen Leverkusens Burak Kaplan die rote Karte gesehen hat. Da RWE gern Aufbaugegner für trudelnde Vereine spielt, ist besondere Obacht in dieser Partie gefragt. Besonders Torjäger Wilko Risser ist äußerst gefährlich und konnte bereits neun Treffer erzielen. Der große Schwachpunkt der Trierer ist die Abwehr. Mit 46 Gegentoren ist die Eintracht mit Abstand die Schießbude der Liga. Eine gute Möglichkeit, dass der Knoten der Essener Offensivspieler platzt.

Viel zu Jubeln für Rot-Weiss gabs beim 4:0 in TrierBei RWE ist eine erneute Umstellung nötig, da Denny Herzig in Elversberg seine fünfte Gelbe Karte gesehen hat. Der Essener Kapitän reißt eine riesige Lücke, da er zuletzt konstant starke Leistungen gezeigt hat. Für ihn wird Bartosz Broniszewski wieder in die Innenverteidigung rücken. Ersatz auf der defensiven Mittelfeldposition sind entweder Michael Lorenz oder Markus Kurth. Es wird bei solchen Sperren offensichtlich wie wichtig die Rückkehr von Sergej Neubauer für die Mannschaft wäre. Allerdings ist seine Comeback in dieser Spielzeit eher unwahrscheinlich.

Zu ungewöhnlicher Zeit am Gründonnerstag wird es wenig Freude machen, das Spiel zu verfolgen. Nach dem Debakel im letzten Heimspiel sind viele Anhänger erbost und es könnte somit ein Saisonminusrekord an Zuschauern werden. Viele Gäste sind ebenfalls nicht zu erwarten, da die Trierer ebenfalls nicht gut auf ihr Team zu sprechen sind. Es wäre an der Zeit, dass die Mannschaft auch mal ihr zweites durchaus angenehmes Gesicht zeigt. Am Einsatz mangelt es momentan ohnehin nicht. Wieder einmal ist das folgende Heimspiel eine Möglichkeit den Fans, die auch gegen Worms und Elversberg, trotz schlimmem Fußball artig applaudierte und unterstützten, ein wenig zurückzugeben.

EVAG Einsatzplan

E-Wagen ab Hauptbahnhof / Bussteig 14 (vor dem Thyssenhaus):

zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr alle 10 Minuten
Essen Hbf
Am Waldthausenpark
Limbecker Platz
Berliner Platz
Universität Essen
Gewerbepark M1
Hafenstraße

Einsatzbahn über den Linienweg 101
ab 21.51 Uhr ab Berbeborbeck Bahnhof Richtung Essen Hbf

Für den Rückweg stehen unsere "Opa Luscheskowski-Busse" wie gewohnt für die RWE-Fans zur Verfügung.


Bilanz gegen Trier

2. Liga

Siege Unentschieden Niederlagen Gesamt
Heim 0 1 0 1
Auswärts 0 1 0 1
Gesamt 0 2 0 2
Regionalliga West

Siege Unentschieden Niederlagen Gesamt
Heim 2 1 2 5
Auswärts 1 1 4 6
Gesamt 3 2 6 11
Gesamt

Siege Unentschieden Niederlagen Gesamt
Heim 2 2 2 6
Auswärts 1 2 4 7
Gesamt 3 4 6 13

Organisatorisches zum Trier Spiel

Zum bevorstehenden RWE-Heimspiel gegen Eintracht Trier (DO, 01. April, 19.30 Uhr) werden eine erhöhte Anzahl an Gästefans erwartet, so dass die Blöcke L und M auf der Nordtribüne ausschließlich für die Trier-Anhänger geöffnet werden können. Alle RWE-Fans, die den Heimblock auf der Nordtribüne (Block N) nutzen, erhalten dann ausschließlich Einlass über die Osttribüne und können die Cateringstände und sanitären Anlagen an dieser nutzen.

Die Stadiontore öffnen wie gewohnt 90 Minuten vor Spielbeginn, um 18.00 Uhr. Der VIP-Bereich auf dem Parkplatz P1 ist ab 18.30 Uhr zugänglich. Zudem bietet Rot-Weiss Essen aufgrund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten allen Inhabern einer P1- und P2-Parkberechtigung einen Ausweichparkplatz P2a (Ecke Hafenstraße / Krabler Straße) an.