20.01.2018

Giannikis verlässt RWE

von Redaktion

Chef-Trainer Argirios Giannikis wird Rot-Weiss Essen zum Saisonende verlassen. Das wurde den Verantwortlichen des Traditionsvereins von der Hafenstraße über die Berater des 37-Jährigen mitgeteilt, der seit Oktober des vergangenen Jahres für RWE tätig ist.

Marcus Uhlig, Vorstand RWE: „Wir bedauern Agis Entscheidung sehr. Wir hatten hier vereinsintern sehr frühzeitig eine große Überzeugung und Übereinstimmung dahingehend, die Zusammenarbeit mit ihm über den Sommer 2018 fortzusetzen. Daraufhin haben wir umgehend Gespräche mit ihm und seiner Berater-Agentur aufgenommen, in denen zu jedem Zeitpunkt signalisiert wurde, dass auch auf Seiten des Trainers ein großes Interesse an einer Fortführung der Zusammenarbeit besteht. Und auch trotz der in den letzten Tagen medial aufgekommenen Spekulationen über das vermeintliche Interesse höherklassiger Vereine deutete in den Gesprächen zwischen uns und dem Trainer bis zuletzt nichts auf die uns aktuell mitgeteilte Entscheidung hin. Dass wir in einem mittlerweile sehr fortgeschrittenen Stadium der sehr konstruktiven Gespräche nun eine solche Nachricht erhalten, hat uns überrascht und enttäuscht. Trotzdem gilt es jetzt für alle Beteiligten, mit dieser Situation maximal professionell im Sinne von Rot-Weiss umzugehen und den Blick nach vorne zu richten.“
 
Jürgen Lucas, Direktor Sport Senioren RWE: „Wir haben bereits sehr intensiv sowohl die Vertragsverlängerungsgespräche als auch die gemeinsamen Planungen für die neue Saison vorangetrieben, deshalb hat für uns absolut nichts auf eine Trennung zum Saisonende hingedeutet. Letztendlich hat er sich für einen höherklassigen Verein entschieden und das müssen wir akzeptieren. Unabhängig davon werden wir intern schnellstmöglich die Gesamtsituation hinsichtlich aller zu beachtenden Aspekte bewerten. Diese Analyse beinhaltet selbstverständlich auch den Auswahl-Prozess eines geeigneten Chef-Trainers für die kommende Saison.“
 
Argirios Giannikis, Chef-Trainer RWE: "Mir ist die Entscheidung alles andere als leicht gefallen – weil ich wahnsinnig gerne Trainer von Rot-Weiss Essen und dieser Mannschaft bin. Aber nach reiflicher Überlegung habe ich mich trotzdem dazu entschieden, dass ich nach Ablauf meines Vertrags eine andere Möglichkeit wahrnehmen will. Wir haben intern sehr offene und ehrliche Gespräche geführt. Mir war auch wichtig, nicht groß rumzueiern, sondern meine Entscheidung so früh wie möglich zu kommunizieren. Das ist ein Gebot der Fairness und ermöglicht dem Club eine frühzeitige Planung. Und ich kann versprechen: Ich werde hier bis zum Schluss 100 Prozent geben."

Quelle: Rot-Weiss Essen

 


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