13.02.2018

"Die Fans sind bei den entscheidenden Spielen da!" – Interview mit Kevin Grund

von Hendrik Stürznickel

Schon zwei Jahre ist unser letztes Spielerinterview mit Philipp Zeiger her. Dies soll sich grundlegend ändern und auf Jawattdenn.de wollen wir einmal im Monat einen Spieler aus unserer rot-weissen Mannschaft zu Wort kommen lassen. Eröffnet wird die regelmäßige Rubrik mit keinem geringeren als Dauerbrenner Kevin Grund. Ganze 208 Pflichtspiele bestritt Grund in den letzten sechseinhalb Jahren für RWE und kommt uns strahlend in der Geschäftsstelle entgegen. Die Arbeit neben dem Platz scheint ihm Freude zu machen und er nahm sich Zeit, um unsere Fragen zu beinahe sieben Jahren Regionalliga zu beantworten.

Jawattdenn.de: Wie groß ist die Vorfreude auf den Rückrundenstart?

Kevin Grund: Nach so einer langen Vorbereitung ist jeder froh, wenn es weitergeht. Ich bin noch einmal mehr froh, da ich ja vorher auch noch krank war. Wir hatten eine gute Vorbereitung und sind alle fit. Wir sind bereit für Bonn.

Jawattdenn.de: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Kevin Grund: Die Stimmung ist super. Die Jungs sind gut drauf, wir haben Spaß und lachen viel. Ich hoffe, dass wir Freitag nach dem Spiel wieder zusammen sitzen und lachen können.

Jawattdenn.de: Das erste Pflichtspiel im Jahr 2018 war der Sieg im Elfmeterschießen gegen TURU Düsseldorf. Wie habt ihr das aufgearbeitet?

Kevin Grund: Es ist immer schwierig, während einer anstrengenden Vorbereitung ein Pokalspiel absolvieren zu müssen. Am Ende haben wir aber gewonnen und sind weitergekommen. Im Nachhinein ist es egal, wie wir es geschafft haben. Die Hauptsache ist, dass wir in der nächsten Runde stehen.

Jawattdenn.de: RWE hat ja auch schon oft die andere Seite erlebt und im DFB-Pokal die klassenhöheren Clubs, wie Mönchengladbach oder Bielefeld an den Rand einer Niederlage gebracht. Kannst du erklären, wie man als klassentieferer Verein diese Energie erzeugt?

Kevin Grund: Wer lange Fußball gespielt hat kennt die Situation und weiß, dass diese Spiele sehr schwierig sind, egal ob für uns gegen TURU oder damals für Mönchengladbach und Bielefeld. Der unterklassige Verein ist besonders motiviert, weil man gegen den klassenhöheren Verein noch mehr abrufen will und nichts zu verlieren hat.

Gegen TURU fing es mit dem 1:0 gut an, sodass jeder dachte, dass wir das Spiel gewinnen und vielleicht sogar noch das zweite Tor nachlegen können. Dann haben wir dieses blöde Tor gefangen und konnten dann auf dem schlechten Platz nicht mehr in Führung gehen.

Jawattdenn.de: Du hast, wie zu lesen war, kürzlich ein Praktikum bei RWE in der Geschäftsstelle angefangen. Hast du in jungen Jahren bereits eine Ausbildung abgeschlossen oder dich ganz auf den Fußball konzentriert?

Kevin Grund: In meiner Zeit beim MSV Duisburg, wo ich vor dem Wechsel zu RWE gespielt habe, habe ich eine Schlosserlehre gemacht und abgeschlossen. Das ging in der Amateurmannschaft, weil das Training nicht vor 17 Uhr begonnen hat. Nach dem Abschluss habe ich mich bis heute voll auf den Fußball konzentriert. Mit 30 Jahren sollte man dann überlegen, welchen Weg man nach der Zeit als Fußballer einschlagen möchte.

Jawattdenn.de: Du absolvierst gerade ein Praktikum in der Geschäftsstelle. Soll es nach dem Karriere-Ende in Richtung Büro, Management oder Marketing gehen?

Kevin Grund: Ich versuche herauszubekommen, wo meine Interessen liegen. Deswegen gucke ich in alle Bereiche hinein, sodass ich in spätestens zwei Jahren weiß, in welche Richtung es gehen soll.

Jawattdenn.de: Gibt es denn bereits einen Bereich, der dir Spaß gemacht hat?

Kevin Grund: Gerade meine jetzige Aufgabe, bei der ich ehemalige Dauerkarteninhaber anrufe und versuche zurückzuholen, macht mir viel Freude. Der direkte Kontakt zu den Fans macht mir Spaß. Ich bin allerdings auch erst am Anfang und möchte bis Saisonende noch mehr Eindrücke sammeln.

Jawattdenn.de: Soll es den eher in den Bereich Verwaltung gehen oder käme für dich ein Beruf rund um den Fußball wie Trainer oder Sportdirektor in Frage?

Kevin Grund: Ich möchte auf jeden Fall die Trainerscheine machen. Es ist auch vereinbart, dass ich einige Wochen beim Training der Jugend vorbeischauen kann. Die Möglichkeit möchte ich mir später offen halten.

Jawattdenn.de: Wie kamst du zu der Idee wegen eines Praktikums beim Verein anzufragen oder ist das im Austausch entstanden?

Kevin Grund: Die Idee kam von mir. Ich bin 30 Jahre alt und Familienvater von zwei Kindern. So doof es sich anhört, aber ich muss mir Gedanken für die Zeit nach dem Fußball machen. Einige Jahre möchte ich noch spielen, aber die Zeit geht schneller um, als man glaubt.

RWE ist mein Verein, ich spiele hier schon seit Ewigkeiten und ich würde gerne hier bleiben und den Verein auch gerne nach meiner aktiven Laufbahn unterstützen. Deswegen bin ich erstmal mit der Praktikumsidee auf Dr. Michael Welling zugegangen und habe ihn gefragt, ob ich so etwas auf der Geschäftsstelle machen kann. Ich bin sehr froh, dass der Verein mir diese Möglichkeit gibt.

Jawattdenn.de: Du hast gesagt, dass du noch einige Jahre spielen möchtest. Heißt das, dass du auch über das Jahr 2020 hinaus weiterspielen würdest, wenn dein Körper weiterhin Leistungssport zulässt?

Kevin Grund: Ich möchte auf jeden Fall so lang wie möglich Fußball spielen. Ich habe zwar immer mal ein paar Kleinigkeiten, aber ich fühle mich insgesamt körperlich sehr gut. Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft schon eine mögliche Arbeit und den Fußball kombinieren kann, so wie es jetzt auch funktioniert. Dennoch möchte ich noch möglichst lange spielen.

Jawattdenn.de: Als wir uns gerade unten getroffen haben, hat auch Stefan Lorenz der Geschäftsstelle einen Besuch abgestattet. Orientierst du dich auch an anderen ehemaligen Spielern wie Stefan, der ebenfalls sehr lange bei RWE gespielt hat und dann auch bei RWE gearbeitet hat, bevor er zu Stauder gewechselt ist?

Kevin Grund: Das würde mich freuen, weil ich gerne hier im Verein bleiben möchte. Ich denke auch, dass es sinnvoll ist, wenn jemand Aufgaben übernimmt, der sich hier schon auskennt, weil er lange da ist. Man muss aber erst einmal abwarten, ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt, wenn es so weit ist.

Jawattdenn.de: Du hast gesagt, du bist schon Ewigkeiten hier. Im Sommer sind es sieben Jahre. Für Fußballer ist das schon eine lange Zeit, bei RWE hat es das auch ewig nicht mehr gegeben. Hast du es in dieser langen Zeit irgendwann bereut?

Kevin Grund: Schon als ich hierhin gewechselt bin, habe ich gesagt, dass ich nicht gekommen bin, um schnell wieder wegzugehen. Ich hatte und habe noch viel vor mit RWE. Solange ich hier bleiben darf und spielen kann, werde ich bleiben. Mein Traum bleibt, dass wir gemeinsam in die Dritte Liga aufsteigen. Das an der Hafenstraße zu erleben, wäre toll. Ich habe noch nie ernsthaft einen Gedanken daran verschwendet, woanders hinzugehen und solange man mich hier haben will, wird das so bleiben.

Jawattdenn.de: Du hast in deiner Zeit viele Spieler, Trainer und sportliche Leiter kommen und gehen sehen. Ist das grundlegende Gefühl, also Atmosphäre, Teamgeist oder Spaß immer gleich oder ändert sich das in den verschiedenen Zusammensetzungen?

Kevin Grund: Ich fühle mich eigentlich immer wohl, wenn ich hier hinkomme. Bei allen Leuten, egal ob auf der Geschäftsstelle oder auf dem Trainingsplatz habe ich immer ein gutes Gefühl. Aber es ändert sich gerade bei Trainerwechseln einiges.

Jawattdenn.de: Als Laie stelle ich mir die Verbindung zwischen Trainer und Spieler viel intensiver vor, als das normale Verhältnis von Angestellten zu ihrem Chef, da ihr euch in einer Schicksalsgemeinschaft befindet. Der Trainer braucht eure Erfolge, um weiterarbeiten zu können und ihr wollt aufgestellt werden und am besten auch fußballerisch weitergebracht werden. Nun wissen wir, dass Argirios Giannikis im Sommer geht. Wie schwierig ist ein Trainerwechsel aus Sicht des Fußballers?

Kevin Grund: Es kommt immer darauf an, was der Trainer für ein Typ ist. Wir haben im Moment einen Trainer, der sehr offen ist, und mit dem wir über alles reden können. Es fällt schwer, wenn so jemand geht. Aber die Umstellung ist auch bei Trainern, die nicht so viel an sich heranlassen, für uns Spieler schwierig.

Da ich selbst in der normalen Arbeitswelt noch nicht so viele Erfahrungen habe, kann ich es auch nicht beurteilen, ich glaube aber, dass die Bindung zu einem Trainer sehr viel enger ist, als zu seinem Chef. Wir führen sehr viele Gespräche im Fußball. Wahrscheinlich mehr, als ein Chef das mit seinen Mitarbeitern normalerweise tut.

Die Situation jetzt, dass der Trainer nicht bleiben wird, ist ebenfalls schwierig. Jeder, der Fußball spielt muss damit aber umgehen können, denn so ist der Fußball. Da kommt dann ein neuer Trainer.

Jawattdenn.de: Gibt es Spieler, die ihren Verbleib bei einem Verein von einem Trainer abhängig machen?

Kevin Grund: Es gibt Spieler, die wegen eines Trainers irgendwo hinkommen. Aber das funktioniert kaum, denn der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft.

Jawattdenn.de: Du bist im jungen Alter von 23 an die Hafenstraße gewechselt. Du hattest da bereits drei Zweitligaspiele in Duisburg absolviert. RWE ist 2011 gerade aus der Oberliga in die vierte Liga aufgestiegen. Wie hat man dir damals die Hafenstraße schmackhaft gemacht?

Kevin Grund: Rot-Weiss Essen hat Tradition und gehört schon gar nicht in die fünfte, aber auch nicht in die Vierte Liga. Die Verantwortlichen haben damals schon gesagt, dass sie viel vorhaben und gerne höher kommen wollen. Dabei wollte ich helfen. Außerdem kannte ich viele Spieler und wusste, dass RWE eine gute Mannschaft hat. Deswegen bin ich zu RWE gewechselt. Hinzu kommt, dass ich aus Oberhausen komme und gerne in der Nähe bleiben wollte.

Jawattdenn.de: Du hast in deiner Zeit viele verschiedene Positionen gespielt: Linksverteidigung, linkes Mittelfeld, hängende Spitze und rechtes Mittelfeld. Würdest du dich als Allrounder sehen oder hast du eine Lieblingsposition?

Kevin Grund: Ich bin auf der linken Seite zu Hause. Auf den anderen Positionen habe ich nur ausgeholfen, wenn jemand verletzt war.

Jawattdenn.de: Da ist es dir auch egal, ob als Linksverteidiger oder im Mittelfeld?

Kevin Grund: Ob vorne oder hinten ist mir egal. Ich glaube, dass ich beides gut spielen kann.

Jawattdenn.de: Du spielst auf einer sehr laufintensiven Position, egal ob als klassischer Linksverteidiger oder im System von Giannikis…

Kevin Grund: …in dem System muss ich eher noch mehr laufen…

Jawattdenn.de: …das stelle ich mir als Laie auch so vor. Würdest du mit 30 Jahren nicht lieber auf einer Position spielen, in der es weniger um Laufen und mehr um das Ausspielen von Erfahrung und Stellungsspiel geht?

Kevin Grund: Das ist mir egal. Wenn ich spiele, dann laufe ich auch. Wenn man fit ist, ist das auch kein Problem. Ich habe nicht vor, mich durch mein Stellungsspiel ausruhen zu können.

Jawattdenn.de: Hast du in den ganzen Jahren ein besonders schönes Erlebnis mit RWE gehabt?

Kevin Grund: Ich fand es sensationell, als wir in meinem ersten Jahr hier die erste Runde im DFB-Pokal gegen Union Berlin gewonnen haben. Außerdem waren die Pokalsiege im Niederrheinpokal toll. Das ist nicht selbstverständlich. Die Pokalsiege gehen mir zu oft unter. Es gibt sehr viele richtig gute Mannschaften, die wollen den Pokal gerne gewinnen und haben es noch nicht geschafft, wir haben ihn dagegen schon sehr oft geholt.

Jawattdenn.de: Was war das negativste Erlebnis?

Kevin Grund: Da kann ich mich gar nicht entscheiden. (lacht) Im Ernst: Auch das war im ersten Jahr. Ich habe damit gar nicht gerechnet und dann kam plötzlich dieser überflüssige Wettskandal. Da war hier ein großes Theater. Diese Aktion brauchte kein Mensch und kein Verein.

Aber auch der Rohrbruch im neuen Stadion war nicht schön. Da mussten wir uns ein halbes Jahr lang in Containern umziehen. Es waren schon einige Geschichten dabei, die man nicht vergessen wird.

Jawattdenn.de: Du müsstest neben Timo Brauer der einzige sein, der noch im alten Stadion gespielt hat. Unter Fans wird dem Stadion immer noch nachgetrauert. Geht es dir auch so, oder ist es als Spieler besser in einem modernen Stadion zu spielen?

Kevin Grund: Das alte Stadion war schon besonders. Gerade die Stimmung war gut, weil alles noch enger zusammen war. Hier sind allein die Ecken sehr groß. Es kann auch an den Ergebnissen der letzten Jahre liegen, aber die Stimmung war im alten Stadion noch ein bisschen intensiver. Aber wir Spieler können uns nicht beschweren. Die Räumlichkeiten sind modern und es ist alles da, was wir brauchen. Im alten Stadion hatten wir auch alles, es war aber auch alles etwas heruntergekommen.

Jawattdenn.de: Ich hatte danach gefragt, wie sich das Gefühl innerhalb der Mannschaft in den letzten Jahren gewandelt hat. Wenn wir von der Stimmung sprechen: Hat sich die in den fast sieben Jahren verändert?

Kevin Grund: Es ist schon unruhiger geworden, was ich aber auch irgendwie verstehen kann. Natürlich wäre es für allle Beteiligten besser, wenn die Stimmung positiver wäre. Aber wenn ich als Fan jedes Jahr hier hinkommen würde und darauf hoffe aufzusteigen, und dies immer wieder nicht klappt, wäre ich auch unzufrieden. Trotz allem sind die Fans bei den entscheidenden Spielen alle da. Das galt vor fünf Jahren und das ist bis heute so geblieben.

Jawattdenn.de: Du bist gekommen, als die Mannschaft gerade aus der Oberliga aufgestiegen ist. Da war die Aufbruchstimmung größer. Heute ist der Geduldsfaden sehr kurz.

Kevin Grund: Das ist schade, aber auch irgendwo normal. Die Leute geben auch sehr viel Geld für den Verein aus. Das bekomme ich jetzt gerade in der Geschäftsstelle live mit. Wenn sie dann sehen, dass wir nicht einmal nahe dran an den Aufstiegsplätzen sind, dann kann ich die Aufregung verstehen. Aber die Leute hängen ja trotzdem an dem Verein. In den Topspielen sind alle da und unterstützen uns.

Jawattdenn.de: Wie ist es bei dir persönlich, bekommst du Wertschätzung von den Fans oder erlebst du auch negative Rückmeldungen?

Kevin Grund: Natürlich hat man in der Masse einzelne, die einen beleidigen. Ich habe jedoch nie mitbekommen, dass große Teile der Fans mir gegenüber negativ eingestellt sind.

Jawattdenn.de: Liest du Reaktionen auf Spiele in den sozialen Medien oder in der Zeitung?

Kevin Grund: Ich habe das früher öfter gemacht. Ich weiß nicht, ob es mit dem Alter zusammenhängt, aber ich lese nicht mehr alles. Teilweise wird auch Mist geschrieben, worüber man sich dann aufregt. Da ist es besser, wenn man nichts liest und sich auf das Spielen konzentriert.

Jawattdenn.de: Hast du noch zu ehemaligen Mitspielern Kontakt?

Kevin Grund: Ja, ich habe noch sehr viel Kontakt zu Thomas Denker, Markus Heppke und Bene Koep.

Jawattdenn.de: Dein Vertrag läuft erst einmal bis 2020. Was willst du bis dahin mit Rot-Weiss Essen erreichen?

Kevin Grund: In dieser Saison ist es schwierig. Erst einmal möchte ich den Pokalsieg holen. Außerdem wollen wir uns so gut es geht oben herantasten. Das ist uns seit dem Trainerwechsel auch bislang gut gelungen.

Aufsteigen will jeder, deswegen kann das auch für das nächste Jahr niemand versprechen. Wir müssen abwarten, wer herunterkommt und wer hochgeht. Egal, wie die Zusammensetzung der Liga ist, wird ein Aufstieg sehr schwierig. Im nächsten Jahr wollen wir so lang es geht oben dranbleiben und dann gucken, was geht.

Jawattdenn.de: Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Hendrik Stürznickel



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